Service

Hier finden Sie weiterführende Seiten und Informationen rund um das Thema Hund. Sollten Sie Fragen haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Hunde auf der Couch

Besuch von der Hundetherapeutin

 

Hund & Du

Training ohne Gewalt

 

Sitz - Platz - Hau ab

Richtiges Verhalten bei Tierbegegnungen

Pressebereich

Alle Beiträge, Artikel, News, Pressetexte, offene Briefe dürfen kopiert, weitergegeben und verlinkt werden.

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Der Kinderliebe Familienbegleithund

Artikel zu den größten Irrtümern in der Hundeerziehung

 

Urlaub ohne Hund (HRS Holidays)

Wo ist mein Vierbeiner gut aufgehoben?

 

Werne am Sonntag

Bericht in der Zeitung

 

Tierschutzgerechtes Hundetraining

Was ist das?

Ausbildungsinstitut Hundewelten

In deutschen Haushalten leben insgesamt ca. sieben Millionen Hunde. Probleme mit der Erziehung oder dem Verhalten des eigenen Hundes kommen da nicht selten vor. Schlimm wird es aber dann, wenn Hunde durch extremes Fehlerhalten, wie Aggressionen oder Trennungsängste, einen normalen Alltag verhindert. Die Unterstützung von Experten, wie bei Hundewelten, kann Hund und Halter entscheidend weiterhelfen.

Das „Speechless Dogtrainingsystem“ von Gerhard Wiesmeth

Der heutige Haushund gehört zur Familie der Hunde und ist somit eine Unterart vom Wolf. Gerhard Wiesmeth, Leiter des Ausbildungsinstituts Hundewelten, beobachtete daher Verhaltensrepertoire und Kommunikation von Wölfen, um den Hunde besser verstehen zu können. Aufgrund von dort gesammelten Erkenntnissen und den Studien vieler sogenannter Problemhunde und deren Verhalten entwickelte er das „Speechless Dogtrainingsystem“ (SDTS®). Gerhard Wiesmeth ergründete dabei alle Faktoren und die Ursachen für Problemverhalten, wie Aggressionen, Ängstlichkeit, Dauerbellen, Leinenziehen und mehr. Während seiner Studien erkannte er, dass weder Strafen, noch Hilfsmittel nötig sind, um Problemverhalten abzubauen.

Das SDTS® ist keine herkömmliche Trainingsmethode. Es ist ein praxisorientiertes System zur Kommunikation mit dem Hund und basiert auf neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Das SDTS® benötigt weder Sprache, noch Hilfsmittel: Der Hund wird mit Hilfe von Körpersprache, Gestik, Mimik und Futter konditioniert. Während der Seminare und Ausbildungen bei Hundewelten sollen konsequentes Verhalten gegenüber dem Hund und Kontrolle über Körperaktionen, wie Gestik und Mimik erlernt werden.

Hund und Beruf

Viele Menschen träumen davon, ihr Hobby mit ihrem Beruf verbinden zu können. Das erscheint oft schwieriger, als es wirklich ist. Begeisterte Hundefreunde können über Hundewelten eine Ausbildung zum zertifizierten Problemhunde Therapeuten, zertifizierten Problemhunde Berater, zertifizierten Systemhunde Berater, zertifizierten Ernährungsberater im Fachbereich Hund oder zum zertifizierten Hundetrainer absolvieren. Hundewelten ist als eine berufsbildende Einrichtung mit Schulstatus anerkannt worden. Auszubildende können daher vom Bildungsurlaub und der Bildungsprämie profitieren.

Hundetrainer mal anders

Leider sind viele Hundehalter mit der Erziehung ihrer Hunde überfordert. Aggressionen, Trennungsängste und Leinenziehen sind die Folge. Dafür muss man sich keinesfalls schämen. Wichtig ist nur, dass man sich mit dem Problem beschäftigt und durch weiterbildende Seminare, Bücher und ähnliches versucht, den Ansprüchen seines Hundes gerecht zu werden. Hunde mit so genanntem Problemverhalten landen leider trotzdem allzu häufig im Tierheim. Doch damit ist keinem geholfen. Bei Hundewelten können Sie informative, spannende und praxisorientierte Seminare belegen, die Ihnen dabei helfen, Ihren Hund besser zu verstehen, optimal zu motivieren und Fehlverhalten gezielt und dauerhaft zu verhindern. Wir verwenden keinerlei Hilfsmittel oder bestrafen unsere Hunde gar. Die Hunde werden mittels Körpersprache, Gestik, Mimik und Futter konditioniert. Hierdurch ist es möglich innerhalb kürzester Zeit selbst schweres Problemverhalten abzubauen.

Seminare, Bücher, DVDS und mehr

Wer Seminare eher ungern besucht oder aus Zeitgründen nicht die Möglichkeit dazu findet, kann sich auch über unsere Bücher und DVDS informieren. Neben der Erziehung von Hunden, behandelt beispielsweise das Buch „Futterzeit, Bis(s) zum Hasentod“ die artgerechte Ernährung von Hunden. Auf unserer Internetseite erhalten Sie gerne einen ersten Blick in unsere Bücher und können sich so einen ersten Eindruck verschaffen. Denn auch die erfahrensten Hundetrainer lernen niemals aus.

Eine Ausbildung bei Hundewelten

Die Arbeit mit Tieren, insbesondere mit Hunden, bereitet viel Freude. Jeder Hund ist anders, deshalb ist es wichtig seine Signale verstehen und deuten zu können, um somit zu erfahren, welche Ursachen hinter unerwünschtem Verhalten liegen. Das macht den Beruf des Hundetrainers so abwechslungsreich. Sie stehen jeden Tag im aktiven Kontakt mit Hunden und Haltern und werden stets mit neuen Aufgaben konfrontiert.

Bei Hundewelten können Sie fünf verschiedene Ausbildungen absolvieren, um Ihre Arbeit mit den Hunden bestens informiert beginnen zu können.

Die Ausbildungsbereiche sind:

zertifizierter Hundetrainer nach SDTS®

zertifizierter Hundetrainer nach DGHV Standard

zertifizierter Problemhundeberater nach SDTS®

zertifizierter Systemhundeberater nach SDTS®

zertifizierter Ernährungsberater im Fachbereich Hund

zertifizierter Besuchshundebegleiter SDTS®

Man möchte seine Ausbildung nicht irgendwo abschließen. Hundewelten ist das größte Ausbildungsinstitut für Hundetherapeuten und Hundetrainer in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Unser Ausbildungsinstitut ist als eine berufsbildende Einrichtung mit Schulstatus anerkannt worden. Unsere Teilnehmer werden daher vom Bildungsurlaub und der Bildungsprämie unterstützt.

Trennung vom Partner oder Hund?

Mal ehrlich: Würdest Du Dich von Deinem Hund trennen, nur weil Dein neuer Lebenspartner keinen Vierbeiner mag? Oder “Deinen Kater” ins Tierheim schicken, weil "er" oder "sie" eine Katzenhaarallergie hat? Die Entscheidung ist denkbar schwierig, dennoch fällt sie bei überzeugten Tierhaltern meistens zugunsten ihrer vierbeinigen Lieblinge aus.

Das hat jetzt eine Studie ergeben, die besagt: 66,3 Prozent aller der befragten Hundehalter sind sich einig: Im Zweifelsfall entscheiden sie sich FÜR den Hund und gegen den neuen Partner. Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts The Consumer View (TCV), Bremen. Befragt wurden insgesamt 368 Tierhalter. "Vor allem Frauen halten zu ihren Vierbeinern", so Uwe Friedemann von TCV, " 75 Prozent der befragten Hundehalterinnen würden lieber ihren neuen Freund als ihren Hund verlassen, wenn Mensch und Tier sich nicht vertragen.

Bei den Männern sind es dann 57,6 Prozent, die sich für ihren Hund entscheiden würden", so Friedemann weiter. Nur 5,4 Prozent aller befragten Männer und 2,7 Prozent der Frauen können sich vorstellen, den Hund für ihren neuen Partner zu verlassen. "Besonders Befragte über 50 Jahren, egal ob männlich oder weiblich, vertrauen offenbar mehr der Freundschaft zum Tier als der neuen Liebe, denn 74,2 Prozent aller Befragten der 50 plus-Generation würden sich für den Hund entscheiden", 29,6 Prozent aller Befragten können sich nicht festlegen. Besonders jugendliche Hundehalter unter 19 Jahren sind mit 36,4 Prozent unsicher, ob sie sich für ihren Hund oder den neuen Partner entscheiden sollen.

Nichts gelernt

oder das tägliche Kontrastprogramm unsere Hunde!

- zieh den Schlitten aber bitte zieh nicht an der Leine

- markiere draußen so oft du willst aber bitte nicht in der Wohnung

- regle beim Hundetreff selbst aber regle bitte nicht selbst, wenn wir im Stadtpark sind

- nutze den ganzen Garten für dich aber belle bitte keine Passanten am Zaun an

- lass tagsüber Freunde rein aber vertreibe bitte nachts den Einbrecher

- hol den Ball zurück aber hol dir bitte keine Hasen oder Jogger

- schnüffle draußen alles ab aber bitte schnüffle nicht an Personen

- such Futter wenn ich es verstecke aber friss bitte nichts was draußen herumliegt

- spring schon mal ins Auto aber spring bitte nicht eigenmächtig heraus

 

  • Es ist toll, dass Sie Ihren Hund aus 50 m Entfernung abrufen können! Schade dass er überhaupt so weit weg läuft!
  • Prima, dass Ihr Hund beim Anblick von Artgenossen Ihr Sitzkommando befolgt! Schade, dass er ohne Kommando noch genau so aggressiv ist!
  • Toll, dass Ihr Hund gefundene Beute auf Kommando ausspuckt! Schade, dass er die wegträgt und frisst, wenn Sie das Kommando vergessen!
  • Ausgezeichnet, dass Ihr Hund seinen Namen kennt! Schade, dass Sie diesen als Universalkommando für alles benutzen, positiv wie negativ!
  • Super, dass Ihr Hund das Haus bewacht! Schade, dass Ihr Briefträger eigentlich gar nicht mehr kommen mag!
  • Toll, wie Fit Ihr Hund durch Welpenspielgruppen geworden ist! Schade, dass er nicht einmal 5 Schritte an der Leine laufen kann ohne ziehen!

Der kinderliebe Familienbegleithund

oder die geheimen Veranlagungen unserer Hunde

Gibt es sie wirklich?, die allseits beliebten Familienhunde, die getreuen Begleithunde oder die kinderlieben Hunde und wo kann man sie kaufen? Vorausgesetzt es gäbe rassespezifische Eigenschaften wie z.B. “familienfreundlich” und “kinderlieb”, welchen Zuchtkriterien unterliegen diese Rassen? Haben Sie sich eigentlich schon mal Gedanken darüber gemacht, ob solche eindeutig emotionalen Beschreibungen für das Raubtier Hund überhaupt zutreffend sein können und wenn ja, was unterscheidet einen kinderlieben Familienhund von anderen Hunden? Wieder einmal mehr werden Menschen, die sich einen Hund anschaffen möchten für dumm verkauft und über die “wahren” Wesenszüge des Hausraubtieres Hund im Unklaren gelassen. Was muss denn noch alles passieren, damit unsinnige Betitelungen wie “familienfreundlich” und “kinderlieb” aus den Köpfen der Züchter bei der Vermittlung von Welpen verschwinden und wie viele Hunde müssen noch eingeschläfert werden, weil Tierheime wieder einmal einen “kinderlieben” Hund vermittelt haben, der dann “plötzlich” doch das Kind gebissen hat.

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Was aber ist nun ein Familienhund? Ein Tier welches spezielle Eigenschaften wie Loyalität, Treue sowie Anteilnahme am Familienleben besitzt, wo wir doch alle wissen, dass Hunde ausschließlich trieborientiert und zu menschlichen Emotionen so wie wir sie kennen, nicht fähig sind, oder handelt es sich evtl. um versteckte genetische Veranlagungen, die nur in einer Familie zu Tage treten? Noch schwieriger nachzuvollziehen und im höchsten Maße gefährlich ist es aber, einen Hund als “kinderlieb” zu bezeichnen. Rund 80.000 Kinder werden jährlich alleine in Deutschland von einem Hund gebissen, dabei handelt es sich um die registrierten Vorfälle – die Dunkelziffer könnte doppelt so hoch sein.

Das diese Vorfälle nun ausschließlich von so genannten “Listenhunden” verursacht werden ist eher unwahrscheinlich. Labrador oder Liebrador, Border Collie oder Kinder Collie, welche von den rund 400 Hunderassen ist denn nun wirklich “kinderlieb” oder besonders “familienfreundlich” und warum werden dem ressourcengesteuerten Beutegreifer “Hund” wieder einmal rein menschliche Eigenschaften angedichtet, die er gar nicht erfüllen kann? Wir sprechen dem Hund sicherlich nicht die Sozialkompetenz und damit die Fähigkeit zum Zusammenleben in der Gemeinschaft oder die Bereitschaft zur Unterordnung ab, dennoch existieren diese auf reiner Triebbasis und nicht auf menschlichen Emotionen. Selbst der Fortpflanzungstrieb ist beim Menschen heute mehr Lust als Erhalt seiner Rasse, beim Hund hingegen ausschließlich die genetisch veranlagte Selbsterhaltung seiner Spezies. Wen wundert es also, wenn angeblich “kinderliebe” Hunde ihre Ressourcen wie Futter, Territorium, Beute etc. auch und gerade Kindern gegenüber unter Aggression verteidigen oder wenn die angeblichen “Familienhunde” trotzdem massives Fehl- und Problemverhalten zeigen, weil diese Hunde Begriffe wie “kinderlieb” und “familienfreundlich” gar nicht kennen und sich dementsprechend auch nicht danach verhalten können.

Wenn wir dem Hund rassetypische Eigenschaften wie z.B. Hütetrieb, Stöbertrieb, Futter- und Beutetrieb sowie Rudel- und Meutetrieb zusprechen, warum kennt man dann den “Kinderliebtrieb”, “Begleittrieb” oder den “Familientrieb” nicht? Ganz einfach…. Weil es sie nicht gibt! Wir fordern alle Leser dieses Artikels, insbesondere alle Züchter und Tierheime auf, mitzuhelfen und einen Beitrag zur besseren Verständigung zwischen Mensch und Hund zu leisten, indem absurde und gefährliche Aussagen zum Hundeverhalten künftig aus dem Wortschatz des Menschen verschwinden.

Hundewelten Deutschland von Gerhard Wiesmeth

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Hunde Seminare

Schon seit langem beschäftige ich mich mit Hunden und arbeite mit diesen.

Seit langem lebe und arbeite ich mich mit Hunden. Ich habe mit meinem Hund viele Trainingsmethoden und Techniken kennen gelernt, leider auch Methoden die über Druck und Zwang sowie körperlicher Gewalt mehr oder weniger funktionierten. Schnell stellte ich fest, dass all diese standardisierten Techniken in ihren Möglichkeiten begrenzt waren. Heute frage ich mich: Was bewegt einen Menschen dazu, auf seinen Hund einschlagen zu lassen, Stachel- und Würgehalsbänder zu verwenden sowie unzählige male den sog. Leinenruck zu nutzen, unsinniger weise in Kombination mit dem Clicker? Heute weiß ich, es braucht eine ganze Menge Frust, Wut, Ärger und Verzweiflung um nur eine dieser Methoden anzuwenden die ich an meinem Hund erfahren musste, solange, bis man nicht mehr wegsehen kann, denn Erfolge brachten diese nicht wirklich bzw. nur bedingt. Zuckerbrot und Peitsche nennt man das.

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Warum machen das Menschen? Zum einem, weil Druck und Gewalt einfach ist. Dennoch hat keiner dabei bedacht wie das Ganze ausgeht. Mein Hund war nach dieser Tortour verstört, verängstigt, in sich gekehrt und wurde krank. Ich entschloss mich rein auf der bekannten “Clicker- Methode“ aufzubauen. Schnell hatte ich Erfolge, aber nicht auf Dauer wie erwartet. So besuchte ich die verschiedensten Seminare: Calming Signals, Unerwünschtes Jagdverhalten beim Hund, Aggressionsverhalten des Hundes, Herdenschutz und Schutztrieb, Dog Dancing Kurse, Fährtenarbeit und Flächensuche, Der ängstliche Hund, Optimale Konditionierung Hund. All diese Seminare waren schon “nicht schlecht”, aber bei keinem dieser Seminare erlebte ich den Aha- Effekt wie ich ihn suchte. Alles was ich in diesen Seminaren hörte, kannte ich und war irgendwie verständlich. Trotz dessen hatte ich nach wie vor das Gefühl “nichts” gelernt zu haben. Keines dieser Seminare brachte mich und meinen Hund auf eine Ebene, wie ich sie suchte. Ich entschloss mich, meinen Hund nach eigenen Vorstellungen zu erziehen. 1 Jahr dauerte es bis mein Hund sich nicht mehr vor Angst, auf die Pfoten warf, aufgrund so genannter empfohlener Welpenspielstunden und den oben genannten Ausbildungsmethoden.

Nach einem Jahr waren wir zumindest halbwegs auf einem guten Level, bei welchem ich das Gefühl hatte, das ich ihn artgerecht behandle und er keinen Stress mehr haben muss. Trotz dessen suchte ich weiterhin nach Bildungsmöglichkeiten. Nach dem gewissen Etwas. Nichts war bisher zufrieden stellend. So stieß ich auf die Seite der Firma Hundewelten. So gesehen und gelesen keine schlechte Sache, dachte ich und meldete mich und meine Teamkollegin zu einem Seminar bei denen an. Nach Betreten des Raumes war von vornherein schon etwas anders, nämlich das man nicht zugetextet wurde. Hier wurde erstmal keine persönliche “Überzeugungsarbeit” geleistet bevor das Seminar überhaupt angefangen hat. Das war schon mal in Ordnung. So setzten wir uns ins Seminar und konnten nicht fassen was wir das zu hören bekamen:

1. Mein geliebter Hund soll mich nicht gerne haben???

2. Mein Hund tut alles für sein Futter – aber nicht für mich???

3. Mein Hund würde mich für ein Stück Futter verraten und mit jedem anderen mitgehen???

4. Für meinen Hund bin ich nicht der Chef???

5. Mein Hund hat keine Emotionen???

Wir konnten es nicht fassen! Von Aha Effekt war hier nicht zu sprechen! Sondern viel mehr von Enttäuschung, Unverständnis, Wut, Frust und natürlich konnten wir nicht glauben was wir da hörten. Schließlich ist der Hund unser Partner und Kamerad und nicht ein Konkurrent, Verräter etc. so dachten wir. Der erste Tag war vorbei und wir stiegen schweigend ins Auto. Sich bloß nichts anmerken lassen, dass wir darüber anders denken. Im Auto allerdings ging die Aktion los, wir diskutierten und redeten was das Zeug hielt. Über Wahrheiten und Unwahrheit des Seminars von Hundewelten. Es kann nicht stimmen. Genauso ging das über Stunden hinweg Zuhause. Dahingehend entschlossen wir uns erstmal den zweiten Seminartag abzuwarten und wenn nötig denen es mal richtig zu zeigen. Der zweite Seminartag wurde leider nicht besser. Auf unserem wankenden Standpunkt den wir bisher vertraten, begannen wir zu kippen. Irgendwie war das alles seltsam. Jedes unserer Argumente war schon irgendwie logisch aber nicht schlüssig. Der Seminarleiter und sein Partner waren derart davon überzeugt, dass wir uns dachten, wir klinken uns in die Gespräche ein und schauen mal was daraus wird. So wurde uns dann einiges klarer, aber die Skepsis blieb. Wir stiegen wieder ins Auto mit jeder Menge Material zum Reden und Diskutieren.

Zum Praxistag wollten wir schon gar nicht mehr hin, aus Unsicherheit heraus was da wohl “abgehen” würde. Aber wir hatten schließlich dafür einiges an Geld gezahlt, so gingen wir hin und nahmen unsere Hunde mit. Der Praxistag. Einiges an Problemverhalten da. Nachdem wir die ersten Problem- “Felle“ sehen und beobachten konnten, bekamen wir nach und nach etwas mehr praktische Einblicke in die theoretische Seminargeschichte. Ich selbst nahm mit meiner Hündin teil, bei welcher ich bisher dachte dass wir ein Team sind. Leider war meine innere Enttäuschung das es nicht so ist sehr groß. Aber auch die Wut auf mich selbst, das ich meinem Hund der gestresst und panisch von Ecke zu Ecke des Geländes rannte, nicht helfen konnte. Meine Verzweiflung darüber war unbeschreiblich groß. Genau in diesem Moment des Selbstzweifelns und der Wut aber auch Scham den anderen “Zuschauern” gegenüber, wäre ich am liebsten nach Hause gefahren oder hätte einfach laut geschrien. Aber ich blieb und drehte mit meiner Hündin nach Empfehlung der Therapeuten Runde für Runde. Ein harter Kampf für mich. Die Orientierung war zwar im Ansatz da, aber die Angst meiner Hündin überwiegte und ich war außen vor. Das ist ein Gefühl das man selbst nicht beschreiben kann und das ganze trainierte man nonverbal, rein über Körpersprache. Das fiel mir recht leicht, denn ich hatte an diesem Tag sowieso nichts mehr zu sagen. Ich fühlte mich bloßgestellt und vorgeführt. War ich froh als der Praxistag vorbei war. Einfach nur noch nach Hause und Zuhause angekommen diskutierten, rätselten und mutmaßten wir weiter.

Das nonverbale System von Hundewelten war das erste das mir derartiges Kopfzerbrechen bereitete das ich über viele Tage nicht ruhig schlafen konnte. Immer wieder kochte der Frust über die eigene Unfähigkeit einem Tier, welches man sich ausgesucht hatte, nicht gerecht zu werden. Ein Tier, ein Raubtier, Triebgesteuert und Egoistisch, der genaue Gegensatz zu mir, wie ich bisher dachte und meinte. Die Tage nach dem Beraterseminar wälzten wir Bücher, Zeitschriften, Portale, aber auch durchforsteten wir das Forum von Hundewelten. Das kann doch alles nicht sein, das die so genannten Verhaltensforscher, Biologen und Tierpsychologen mit ihren Aussagen bezüglich Hundeerziehung und Hundeverhalten keine Ahnung hatten? So begannen wir unsere eigenen “Studien” zu machen. Wir verglichen Wolfsbücher mit dem was wir von Hundewelten kennen gelernt haben, zogen daraus unsere Schlüsse und mussten mit Erstaunen feststellen das es gar nicht so abwegig ist was die da erzählen. Wir entschlossen uns dazu 3 Tage lang rein nonverbal mit unseren Hunden umzugehen und zu arbeiten und sehen dann weiter. Am 4. ten Tag trafen wir uns mit dem Ergebnis:

1. Unsere Hunde sind aufmerksamer als vorher

2. Unsere Hunde achten auf alles was wir tun

3. Unsere Hunde geben sich mit dem zufrieden was sie von uns bekommen und das ist weniger als wir bisher dachten

4. Unsere Hunde reagierten schon am Ende des ersten Tages derart auf unsere Körpersprache – das wir “einfach sprachlos” waren

5. Unsere Bindung stärkte sich von mal zu mal

6. Unsere Hunde waren entspannter und gelassener als vorher

7. Unsere Hunde zeigten KEIN Interesse an anderen Vierbeinern und Menschen

8. Unsere Hunde waren genau das – was wir wollten!

Eine Wahnsinns Erfahrung waren nur diese wenigen Tage, was würde wohl passieren wenn wir das nun immer so machen würden?! Der AHA- Effekt war da, wir waren mit unseren Hunden auf einer Kommunikationsebene angekommen und fingen an die Hunde zu lesen und zu deuten. Wir sahen von Tag zu Tag mehr die Feinheiten im Verhalten, die wir mit großer Begeisterung und Interesse verfolgten. Niemals war es möglich gewesen den Hund in so kurzer Zeit in seinem Verhalten so effektiv bestätigen zu können. Im Agility und Dog Dancingbereich arbeiteten wir ja bereits nonverbal, aber keiner kam auf die Idee – dies auch im Alltag, im täglichen Leben aber vor allem im Unterordnungsbereich anzuwenden.

Je mehr Erfahrungen wir mit unseren eigenen Hunden sammeln konnten, desto mehr wuchsen wir in unserem Anspruch und Motivation dieses anderen Hundehaltern zu zeigen und zu ermöglichen. So begann ich selbst als Vereinsvorsitzende in meinem Verein und als Inhaberin einer Hundeschule alles auf den Kopf zu stellen. Im Verein sind alle Vereinsmitglieder geblieben. Dies war toll für mich und meine Kollegin. Aber das reichte uns nicht. Denn Hunden mit starkem Problemverhalten, Mensch- oder Artgenossenaggression konnten wir nicht helfen, dahingehend entschlossen wir uns die Therapeutenausbildung bei Hundewelten zu absolvieren. Auch wenn es für unglaublich erscheint, mit Beginn dieser Ausbildungen veränderte sich unser ganzes Leben. Wir sind Selbstbewusst, sicher im Auftreten, beziehen Standpunkt für uns sowie für unsere Arbeit. Der AHA-Effekt war hier – noch größer! Hundewelten erweiterte nicht nur unser Wissen im Bereich der Hundearbeit sondern weckte das was schon lange in uns steckte!

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Hundeerziehung ohne Druck und Gewalt

Zertifiziertes Institut “Hundewelten” ist seit 1999 europaweit tätig

Werne “Hund verletzte Kind”, “Vierbeiner griff Jogger an” - solche oder ähnliche Schlagzeilen hat jeder schon einmal gelesen und sich vielleicht gefragt, wie es dazu kommen kann. Unzählige Hundehalter kennen oder kannten das Problem: der Hund zeigt bedenkliche Verhaltensmerkmale, reagiert aggressiv auf Fremde, auf Kinder oder auf Artgenossen. “Druck oder Gewalt helfen jetzt wenig”, sagen die Problemhundetherapeuten Gerhard Wiesmeth und Stefanie Weinrich, die 1999 ihr Institut “Hundewelten” eröffnet haben, das seit Beginn des Jahres seinen Sitz in Werne hat.

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Zu Gerhard Wiesmeth und Stefanie Weinrich führt der Weg spätestens dann, wenn kein Tipp geholfen hat oder der Hund vielleicht bereits “aufgegeben” wurde. 1999 entwickelte Gerhard Wiesmeth das Therapiesystem SDTS - das Kürzel steht für Speechless Dogtraining System, ein nonverbales Hundetraining. SDTS ist keine Methode und basiert nicht auf Techniken, sondern vermittelt Hundehaltern basierend auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen ein System zur Kommunikation mit dem Hund. Innerhalb kürzester Zeit ist es hiermit möglich, selbst schweres Problemverhalten beim Hund abzubauen, erläutert der Problemhundetherapeut, der bereits unzählige, anerkannte Erfolge erzielt hat und so manchen Hund vor dem Einschläfern bewahren konnte.

Das Speechless Dogtrainingsystem benötigt weder Sprache noch zusätzliche Hilfsmittel, sondern konditioniert den Hund mittels Körpersprache, Gestik und Mimik, sowie mit Futter. Absolut tabu sind bei der Therapie Einschüchterung oder gar Gewalt. “Wir sind Tierfreunde, aber keine Fanatiker. Das Miteinander von Hund und Mensch und die öffentliche Sicherheit sind uns enorm wichtig”, sagen Gerhard Wiesmeth und Stefanie Weinrich, die europaweit tätig sind und bereits mehrere DVDs und Bücher veröffentlicht haben und ihr Fachwissen schon in Fernsehsendungen weitergaben. Neben Information räumen sie zudem auf mit zahlreichen Vorurteilen und Irrtümern der Hundeerziehung und gehen auch mit manch einem der so genannten Experten hart ins Gericht.

Oberstes Gebot ist der absolut gewaltfreie Umgang mit Hunden und eine tierschutzkonforme Hundeerziehung. Längst geben Gerhard Wiesmeth & Stefanie Weinrich ihr Wissen und ihre Erfahrungen weiter - “Hundewelten” ist ein anerkanntes, zertifiziertes Ausbildungsinstitut, in dem Seminare für alle Hundehalter und Menschen angeboten werden, die beruflichen Umgang mit Hunden haben. Darüber hinaus bildet “Hundewelten” unter anderem zum Beruf des Problemhundetherapeuten oder auch zum zertifizierten Hundetrainer DGHV aus. “Wir haben uns im Laufe vieler Jahre etabliert”, sagen Gerhard Wiesmeth und Stefanie Weinrich. Beleg dafür ist nicht nur das positive Feedback von Hundehaltern und Seminarteilnehmern.

Auch die Dekra bescheinigt in regelmäßigen Überprüfungen die erstklassige Arbeit des Institutes. Neben den Therapien und Ausbildungen sind Gerhard Wiesmeth und Stefanie Weinrich jederzeit gern bereit, Hundehaltern Tipps für den Alltag mit dem Hund zu geben und Fragen zu beantworten.

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Nach dem Seminar

1 Woche nach dem Hundewelten-Seminar!

Eine Woche ist nun seit meiner Teilnahme an dem Seminar Problemhundeberater in Hamburg vergangen. Ich hatte etwas Zeit, alles was ich dort gelernt und aufgenommen habe zu verdauen und auch im normalen Leben anzuwenden. Zunächst gestehe ich, dass ich das Seminar besucht habe, um meinen kleinen Angsthasen Mylo besser zu verstehen und ihm (und auch mir) ein besseres, stressfreieres Leben zu ermöglichen. In beruflicher Hinsicht will ich mich nicht in diese Richtung zu entwickeln.

Für all diejenigen, die sich für die Teilnahme an einem solchen Seminar interessieren, würde ich hier gern einen kleinen Erfahrungsbericht abgeben:

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Das 3 Tage Seminar startete mit 2 Theorietagen in angenehmer Hotelumgebung. 2 Teilnehmer haben Ihre Hunde mitgebracht, so dass einiges an Themen auch gleich anschaulich umgesetzt werden konnte. Vieles kann man am Anfang noch als fraglich ansehen. Themen wie Bestätigung durch Futter, ein Hund spielt nicht, Schwanzwedeln ist nicht gleich Freude sondern Konflikt und so vieles mehr. Aber wenn man sozusagen live im Gespräch und direkt am Hund alles erklärt und bewiesen bekommt, ist es eine Erfahrung, die einen Staunen lässt. Man stellt sein bisheriges Erziehungsprogramm am eigenen Hund komplett in Frage und wundert sich auf einmal über viele Verhaltensweisen des eigenen Hundes nicht mehr. Na logisch dachte ich mir, denn warum sitze ich hier? Weil alles was ich bisher Erziehungstechnisch versucht habe umzusetzen, nicht geklappt hat. Ich bin Fehlerquelle Nr. 1, denn ich verstehe es nicht, meinen Hund zu begreifen! Ich vermenschliche ihn, ich nehme an er hat die gleichen Emotionen wie ich, ich nehme an er hat überhaupt Emotionen! Ich tüdele mit 100 verschiedenen Erziehungspraktiken gleichzeitig an ihm herum und wundere mich, warum nichts funktioniert.

Als erstes habe ich wirklich verstanden: Einfach mal die Klappe halten und den Hund nonverbal sich selbst, durch Futter, für positives Verhalten bestätigen lassen. Das klappt! In allen Situationen, wenn der Hund sich sicher sein kann, dass der Hundeführer der Chef im Team ist! Vorher war ich natürlich ein großer Verfechter gegen Belohnung durch Futter, denn wer will schon immer mit ´nem Beutel Wurst durch die Gegend laufen. Aber siehe da, es funktioniert und das Tolle, Futter darf auch irgendwann wieder abgebaut werden! Es gibt so viele Beispiele, wo bereits in den Theorietagen die Bretter vor meinem Kopf abgefallen sind. Ich hatte mich natürlich bereits vorher hier im Forum durchgelesen und war der Meinung bereits vieles verstanden zu haben.

Das Seminar jedoch war noch viel intensiver, denn es wurde auf alle Fragen eingegangen, anschaulich gezeigt, wann man sich wie verhalten soll, die vorhandenen Hunde wurden als “Test” eingesetzt, genauso wie die teilnehmenden Menschen um bestimmte körpersprachliche Mittel zu veranschaulichen und das Problem auf zu zeigen. Wir verhalten uns dem Hund gegenüber manchmal zu undeutlich, ja geradezu dämlich, das wir uns nicht wundern brauchen, dass er uns nicht versteht! Das absolute Highlight war dann der Praxistag! Die meisten Teilnehmer hatten ihren Hund dabei und jeder konnte sich noch mal vorstellen und das Problemverhalten schildern. Natürlich wusste ich, dass das Hauptproblem meines Hundes in seiner absoluten Angst gegenüber allem lag: Geräusche, Menschen, Männer, Hände usw.. Ich stand dann vor der Gruppe und erzählte, mein Hund ist nicht leinenführig, zieht wie der Teufel, macht was er will, interessiert sich nicht für mich etc.. Als ob ich nicht in den letzten zwei Tagen gelernt hätte, das Mylo mich nicht als ordentliche Führungsperson ansieht und daher sämtliche Führung selber übernehmen MUSS! Ich gebe zu, ich war aufgeregt, vor so vielen Leuten meine bisherige Unfähigkeit zu zeigen. Es blieb natürlich nichts unentdeckt und bereits nach wenigen Sekunden wurde klar, dass ich wirklich nur Symptome zu korrigieren versuchte, aber nicht die Ursache beheben würde. Nach einigen Minuten wurde mir Bewegungslegasthenie (richtig geschrieben?) bescheinigt, was ich nur unterschreiben kann! Ich bin langsam, unentschlossen, achte wenig auf meinen Hund und seine Signale und inkonsequent bin ich auch noch. Aber das Tolle: Ich war ja dort, damit mir gezeigt wird, wie ich es Richtig mache und das haben Gerhard & Conny dann auch ausführlich getan!

Innerhalb von 20 Minuten habe ich soviel gelernt wie in den letzten drei Jahren nicht! Und das Tollste: Es funktioniert! Punkt 1: Mylo trägt seit einer Woche wieder ein Halsband, das Geschirr habe ich wieder weggelegt. Punkt 2: "Gefährliche" Situationen werden nicht mehr gemieden sondern konsequent angesteuert. Er lernt durch meine Führung bzw. durch die positive Bestätigung dass ich Herr der Situation bin und alles nicht schlimm ist. Punkt 3: Orientierung an mir ist da A und O. Ohne Blick und Lob geht´s nicht weiter Punkt 4: Das Thema Leinenführigkeit hat sich dadurch eigentlich schon fast von selbst erledigt. Leine ist Sicherheit für ihn und ich bin Sicherheit für ihn. Die Zieherei hat sich zu 90% bereits erledigt, eine Wohltat für meine Schulter!

Ich könnte noch viel mehr dazu schreiben, aber ich nehme an, das in punkto Threadlänge hier schon fast den Rekord gebrochen habe Ich möchte mich ganz herzlich bei Conny & Gerhard für das informative und absolut lehrreiche Seminar bedanken! Für mich und Mylo war das der Beginn in eine entspanntere Zukunft! Ich werde mir alles weiter erarbeiten müssen, ich bin ganz am Anfang aber der erste Schritt ist getan. So viele Kritiker es ggf. auch geben mag, ich kann das was Ihr weitergebt und lehrt absolut unterstützen, denn es funktioniert nicht nur, es ist eine Wohltat für jeden Hundehalter zu sehen, dass der eigene Hund beginnt ein besseres Leben führen!

Vielen, vielen Dank und herzliche Grüße aus Hamburg!

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Übergewicht beim Hund

Übergewicht (Adipositas) beim Hund

Nicht nur beim Menschen stellt Übergewicht eine immer häufiger vorkommende Krankheit dar, auch der beste Freund des Menschen leidet oftmals, durch meist falsches oder übermäßiges Futter, unter einem zu hohem Körpergewicht. Experten nehmen an, dass jeder vierte Hund in Deutschland übergewichtig ist.

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Bei Übergewicht handelt es sich um eine ernstzunehmende Krankheit, die viele weitere körperliche Folgen nach sich ziehen kann. Darunter fallen Krankheiten wie beispielsweise Diabetes mellitus, Gelenkschmerzen, Bewegungsstörungen, Atemprobleme, Verdauungsstörungen, Anfälligkeit für Inkontinenz, Lebererkrankungen, Hautkrankheiten und Störungen des Immunsystems.

Bei einem übergewichtigen Tier ist die normale Körpermasse durch Zunahme des Fettgewebes aufgestockt. Dies kann eine Reihe an Erkrankungen nach sich ziehen. Das Fettgewebe bildet in der Natur eine Reserve für "schlechte Zeiten". Da die Tiere in unserer modernen Gesellschaft keine Probleme mit dem erfolgreichen oder erfolglosen Jagen einer Beute haben, sind solche Fettreserven nicht notwendig.

Unsere Haustiere verfügen immer über einen gedeckten Tisch, erhalten regelmäßig ihr Futter und zusätzliche Zuwendungen durch „Leckerlis“. So kann es leicht aufgrund von mangelnder Bewegung und zu reichhaltigem Futter zur Bildung falscher Reserven kommen, die vom Körper nicht benötigt werden. Darüber hinaus begünstigen einige Faktoren ein Übergewicht des Hundes – so neigen bestimmte Rassen wie zum Beispiel der Labrador Retriever, der Beagle oder der Cockerspaniel häufiger zu Adipositas als andere. Auch eine Kastration des Tieres führt häufig zu einem erhöhten Körpergewicht.

Neben der falschen Ernährung existieren auch einige Krankheiten, die Übergewicht hervorrufen können. Dazu zählen die Schilddrüsen-Unterfunktion (Hypothyreose), eine Fehlfunktion der Nebenniere (Morbus Cushing) oder eine Fehlfunktion des Hypothalamus. Übergewicht kann außerdem auftreten, wenn der Hund bestimmte Medikamente, wie Kortison, einnehmen muss.

Übergewicht beim Hund äußert sich zunächst durch die Anhäufung von Fett, das sich an verschiedenen Stellen des Körpers anlagert. Eine Faustregel besagt, dass von einem Normalgewichtig des Hundes ausgegangen werden kann, wenn die Rippen nicht sichtbar, aber leicht ertastbar sind. Kann man die Rippen nicht mehr leicht ertasten oder stechen sie hervor handelt es sich um Über- bzw. Untergewicht. Um objektiv sicher stellen zu lassen, wenden Sie sich an Ihren Tierarzt. Dieser kann mit Hilfe eines Bewertungssystems (Body condition score, BCS) den Ernährungszustand des Hundes professionell beurteilen.

Neben dem äußeren Erscheinungsbild kommt es zu vielen weiteren Symptomen, die durch eine Adipositas entstehen. So bewegen sich stark übergewichtige Hunde nicht mehr gerne. Oftmals haben sie Schmerzen, da ihre Gelenke stark belastet werden, oder sie bekommen schlechter Luft. Es ist schwierig, einem Hund Schmerzen anzumerken, da Hunde selten Bewegungsschmerzen durch Lautäußerungen ausdrücken – meist fällt dem Besitzer lediglich auf, dass sich der Hund weniger bewegt und teilweise schwerfällig wirkt.

Bitte denken Sie als Hundehalter beim Füttern daran, dass ein übergewichtiger Hund  bewiesenermaßen kürzer lebt, und nicht zuletzt seine Lebensqualität enorm herabsetzt ist.

Wenn Sie mehr über das Thema und vor allem über die richtige Ernährung Ihres Hundes wissen wollen, besuchen Sie doch unser zertifiziertes Tagesseminar: Ernährungsberater Fachrichtung Hund

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Der Konditionierungswahnsinn beim Hund

oder warum Thorndike kein Hundetrainer war.

Viele tun es, wenige können es und doch halten sie daran seit mehr als 100 Jahren fest.
Die Rede ist von instrumenteller oder operanter Konditionierung des Hundes.

Edward Lee Thorndike (1874-1949), der Begründer der instrumentellen Konditionierung, seines Zeichens Psychologe experimentierte u.a. mit Katzen, Hühnern und Hunden. Aus seinen zahlreichen Versuchsanordnungen gründete sich die heutige Lerntheorie, wonach erwünschtes Verhalten durch Belohnung verstärkt und unerwünschtes Verhalten durch Bestrafung unterdrückt werden kann. Es handelt sich also um eine über 100 Jahre alte Theorie, die heute Hochkonjunktur hat und Bestandteil so mancher Prüfung zum Hundetrainer ist.

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Das Lernen aus Versuch und Irrtum ist sicherlich ein adäquates Mittel für den Hund, der in freier Wildbahn und ohne Menschen lebt und hierdurch sein Überleben garantiert. Nun befinden sich nur wenige Hunde in Deutschland tatsächlich in freier Wildbahn sondern sind in der Obhut des Menschen, der für ihr Überleben garantiert. An dieser Stelle sei dem Hundehalter unterstellt, dass er vorausschauendes Denken besitzt und die, aus Sicht des Menschen unerwünschten Verhaltensweisen seines Hundes kennt.

Warum soll und muss der Hund nun erst einmal Fehler machen, also bestraft werden um zu lernen, dass dieses Verhalten nicht im Sinne seines Sozialpartners Mensch ist.
Wäre es als verantwortungsbewusster Mensch nicht viel sinnvoller dem Hund bereits im Vorfeld zu vermitteln, was erwünschtes Verhalten bedeutet?

Nur allzu oft begegnen wir dem Phänomen, dass Hundehalter- und Experten lieber bestrafen als belohnen und unseren Hunden somit jegliche Möglichkeit nehmen, etwas richtig zu machen. Begründet liegt dies in der Annahme, dass Hunde, die ein Verhaltensproblem aufweisen, dem Menschen etwas Böses wollen oder ihm absichtlich Schaden zufügen möchten. Diese Annahme ist jedoch falsch. Viele Hunde können nicht im Sinne des Zweibeiners reagieren, weil man ihnen schlichtweg die Alternative nimmt, indem man beispielsweise versucht, den bereits aktivierten Jagdtrieb zu unterdrücken. Am Besten noch mit einem Starkzwangmittel wie Strom- oder Stachelhalsband.

Sollten Hundeexperten es nicht eigentlich besser wissen?
Wenn es klingelt und der Hund zur Tür läuft um den Besuch zu begrüßen oder auch durch sein Bellen zu verscheuchen, können Sie ihn natürlich dafür bestrafen. Da das Tier aber nicht gelernt hat, was es besser machen kann, vollzieht sich das Problem täglich aufs Neue wieder.
Nun haben Sie als Hundehalter oder Hundetrainer, ohne es zu wissen schon so gut wie alles falsch gemacht, denn Sie haben dem Hund nicht beigebracht, was er stattdessen machen könnte. Wenn Sie nun also im Sinne des Hundes Verhalten positiv verändern möchten, beginnt Ihr Training nicht an der Tür sondern sehr viel früher. Einen Stein, den Sie geworfen haben, können Sie schwerlich dazu bringen, zurück zu kommen. Besser wäre, Sie werfen ihn gar nicht erst.

Wenn Sie den Hund für das Bellen an der Tür bestrafen, haben Sie vergessen ihn für das ruhige Liegen auf der Decke zu belohnen. Und dafür benötigen Sie keine Hilfsmittel, keine Bestrafung oder gar Gewalt. So geht Hundeerziehung, warum tun Sie´s nicht?

Ausbildungen und Seminare rund um den Hund
http://www.hundewelten.de
Berufsbildungsinstitut für Hundetrainer und Hundetherapeuten

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Hunde-Begegnungen aktuell...

Kennen Sie das auch? Ein gemeinsamer Spaziergang in ländlicher Idylle mit den eigenen Hunden und irgendwann kommt Ihnen von irgendwo ein fremder Hund entgegen. Mutterseelen alleine. Keine Spur von Herrchen oder Frauchen. Und während sich in Ihnen schon ein wenig Mitleid für das vierpfötige Waisenkind regt, beobachten Sie, wie Hund Namenlos unter dem Deckmäntelchen eines waschechten Jack-Russel-Terriers im geduckten, fixierenden Schleichgang, zähneleckend mit hochgezogenen Lefzen auf Sie und Ihre Hunde zusteuert und die erste Gelegenheit nutzt, seinen Status zu demonstrieren und knurrend aufzureiten...

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Aus der Ferne ist ein schwacher Ruf nach "Anton, ANTON!" vernehmbar und kurz darauf erscheint Herrchen auf der Bildfläche, lächelt ebenso schwach und sagt... nein, nicht etwa "Entschuldigung, mein Hund hört leider nicht und ich halte es auch nicht für nötig, ihn deshalb entweder besser zu erziehen oder angeleint zu lassen". Nein, warum auch? Es genügt heutzutage ein "... er ist manchmal etwas zickig zu anderen Hunden, aber wenn Ihre ganz ruhig sind, dann tut er auch nix"! Ach so! Ja dann...

Ehrlich gesagt, ich finde diese Respektlosigkeit mancher Hundehalter ihresgleichen gegenüber einfach nur unverschämt. Sie delegieren - Kraft eigener Hilflosigkeit, Bequemlichkeit und/oder Selbstaufgabe im Hinblick auf das aus ihrer Sicht aussichtslose Unterfangen "wie erziehe ich meinen Hund" mal eben auf alle jene, die ihnen auf ihren Spaziergängen begegnen. Da Anton an der Leine "... noch mehr Theater macht, lasse ich ihn lieber frei, meistens passiert ja auch nix". Oder ein "... dann lassen Sie doch Ihre Hunde am besten auch frei, dann können sie sich auch verteidigen."

Ich könnte zunächst einmal darauf hinweisen, dass wir uns in einem Naturschutzgebiet mit ausdrücklichem Leinenzwang für Hunde befinden, oder dass gerade die Brut- und Setzzeit begonnen hat, die in Waldgebieten ebenfalls einen Leinenzwang zur Folge hat. Oder so mancher Hundehalter vielleicht einen Hund an der Leine führt, den er erst seit 2 Tage besitzt... oder nach Nanoteilchen seines Hundeverstandes suchen und ihm erklären, dass es tatsächlich Hunde gibt, die nicht "spielen" wollen und so etwas wie eine Individualdistanz einfordern. Völlig zu Recht... Aber ob Anton´s bessere Hälfte das wohl verstehen wird? Wohl kaum... denn Einsicht, Respekt und Verständnis gehören offensichtlich nicht zu seinen Stärken. Wichtig scheint für diese Spezies nur eines zu sein: mit dem geringst möglichen Zeitaufwand und einem Höchstmaß an Verantwortungslosigkeit und Bequemlichkeit ihrem Hund Freigang zu bescheren. Auf Kosten anderer und sicherlich irgendwann auch einmal auf Anton´s "Kosten", wenn er an den "richtigen" Hund gerät.

Nein, für diese niedliche kleine Giftspritze namens Anton, stolzer Vertreter einer unterschätzten und oftmals unterforderten Hunderasse, braucht man(n) weder Waffenschein, noch Wesenstest und schon gar keinen Sachkundenachweis. Schließlich misst Terror-Terrier-Zwerg Anton weniger als 40 cm in der Schulter und wiegt keine 20 kg. Der Persilschein für jeden Halter, die uneingeschränkte Vollmacht, gesetzlich verbrieft für den unkontrollierten Freilauf mit eingebauter Vorfahrt und einer automatischen und selbstverständlich stillschweigenden Selbsthaftung für alle, die es wagen, seinen Weg zu kreuzen... 4- und 2-Beiner.

Ich hoffe, ich begegne diesem Herrn ein weiteres Mal... ich werde die Gelegenheit nutzen und im Sturmschritt und grimmigster Miene, wild gestikulierend auf ihn zulaufen... ihn anrempeln und höchst vertraulich die Hand in seinen Schritt legen, während ich ihm leise fluchend meinen Status ins Ohr hauche. Sollte er kein Verständnis dafür haben, meine freundlichen Ambitionen der zwischenmenschlichen Kontaktaufnahme gar missverstehen, werde ich selbstverständlich meinen Mann bitten, mich wieder an die Leine zu legen, an die kurze, natürlich! Schließlich falle ICH nicht mehr unter die 40/20-Generation und darf daher nicht mal eben so "Guten Tach" sagen - obwohl, ich will ja auch nur spielen und tu nix - garantiert!

Diese Pressemeldung wurde auf dem Presseverteiler openPR veröffentlicht.

Die DHW (Deutsche Hundewelten) Unternehmensgruppe wird seit 1999 von Gerhard Wiesmeth, dem Begründer des SDTS® geleitet. Durch unsere zahlreichen Veröffentlichungen wie DVD´s, TV- Projekte und Fachliteratur sind wir weit über die Grenzen Deutschlands hinaus, bekannt.

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Tierschutzgedanke oder gedankenloser Tierschutz

Pressemitteilung von: Hundewelten Deutschland / PR Agentur: DHW Gruppe

Der Hund aus dem Ausland
Wer sind die Bösen und wer die Guten im internationalen Handel mit Auslandshunden?

Dort, wo es etwas zu verdienen gibt, sind die nicht weit, die sich auf Kosten Anderer bereichern. Es geht um unseriöse Praktiken von Tierschutzorganisationen, die sich der „Rettung“ von Hunden aus ausländischen Tötungsstationen verschrieben haben. Es ist wichtig, über verschiedene Geschäftspraktiken informiert zu werden, da wir gerade im Tierschutz leider keine wirkliche Transparenz finden werden. Doch wo fängt das Geschäft mit Hunden aus Tötungsstationen und Auffangstationen in Spanien, Italien und Griechenland an?

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Der junge Straßenhund aus Spanien wurde vom ansässigen Tierheim an eine deutsche Familie vermittelt. Alter, Prägung und Lernerfahrung sind unbekannt. Zu dem, was jetzt in Deutschland an Verhalten von ihm erwartet wird, ist der junge Hund einfach nicht in der Lage und wird es auch nie sein. Aus dem Ausland importierte Hunde von der Straße haben meist gelernt, sich selbst zu versorgen, die Unabhängigkeit zum Menschen ist bereits geprägt, sehr oft haben sie Negatives in Bezug auf Menschen erfahren und wurden durch Tritte oder Schläge misshandelt, wenn sie Mülltonnen plünderten. Diese Hunde zeigen ausgeprägten Hetz- und Jagdtrieb durch notwendige Selbstversorgung. Hatte ein Hund in seinem Leben bereits Jagderfolg, so ist die Gefahr sehr groß, dass er dieses Verhalten bei entsprechenden auslösenden Reizen, also bei sich bewegenden Objekten, wieder zeigt. Auch die oft reizarme Haltung in überfüllten ausländischen Tierheimen wird Ihr Leben mit diesem Hund zwangsläufig auf eine harte Probe stellen.

Ganz klar, man könnte von einem Einzelfall sprechen, der den eigentlichen Gedanken, der hinter den Importen von Hunden aus Südeuropa steckt, nicht in Frage stellt. Und doch tun wir es. Weil es keine Einzelfälle sind, weil wir in unserer täglichen Arbeit mit Hunden und ihren Haltern immer häufiger mit Problemen dieser Art konfrontiert werden und nicht selten zu hören bekommen: „Warum hat uns im Tierheim niemand über die Probleme informiert, die ein Hund aus dem Ausland unweigerlich mitbringt?“ Ja, warum wohl? Weil das Personal im Tierheim selbst überfordert ist mit der Einschätzung des Verhaltens eines traumatisierten Welpen. Weil immer noch die Meinung vorherrscht, ein Hund aus dem Tierheim müsse sich erst mal eingewöhnen, bevor man als neuer Halter anfängt, mit ihm zu trainieren. Weil es ja ganz besonders dem Tierschutzgedanken entspricht, wenn man nicht nur die deutschen Hunde rettet, sondern auch noch Tierheime und Auffangstationen im Ausland unterstützt und sich damit rühmt, einem Hund ein besseres Leben in Deutschland ermöglicht zu haben.

Und wer unterstützt den neuen Halter, wer hilft dem Hund kompetent aus dem Problemverhalten? NIEMAND tut das! Was hat das mit Tierschutz zu tun? Gedankenlos, egoistisch und naiv ist dieser Ansatz.

Wenn wir also die verurteilen, die aus diesem Geschäft den größtmöglichen Profit schlagen, indem sie lediglich die Nachfrage bedienen, was ist mit der Verantwortung der Menschen, die nach solchen Tieren fragen? Unsere Kritik gilt nicht den Menschen, die sich vor Ort in den entsprechenden Ländern für den Tierschutz engagieren, Tierheime betreiben und sich gegen die ortsüblichen Praktiken im Umgang mit Hunden wehren und aufklären. Der Import von Hunden nach Deutschland hilft jedoch weder dem einzelnen Tier, noch den tausend Hunden, die auch künftig dort geboren, misshandelt, gequält und getötet werden.

Man muss die Vorgeschichte des Hundes kennen!

Ja, das Wissen über die Vergangenheit ist sehr wichtig. Wir können dadurch ungeschehen machen, was passiert ist und da wir immer für alles und jeden eine gedankliche Schublade frei haben, müssen wir uns nicht über Leerstand beklagen.
Die Vorgeschichte ändert NICHTS am bestehenden Problem, sorgt bestenfalls für subjektive und emotionale Befangenheit und lässt jeden Therapieversuch scheitern. Verschwenden Sie bitte keine Energie für Vergangenheitsanalysen. Verschwenden Sie kein Geld für Zukunftsblicke. Setzen Sie sich im Hier und Jetzt mit dem aktuellen Verhalten des Hundes auseinander, denn ER hat viel mitzuteilen und zwar kostenlos.

Seminare und Ausbildungen zu Training und Therapie von Hunden aus dem Ausland mit Fehl- und Problemverhalten finden Sie hier: https://www.hundewelten.de

Diese Pressemeldung wurde auf dem Presseverteiler openPR veröffentlicht.

Hundewelten - Was ist anders?
Der individuelle Charakter eines Hundes sowie die einzigartige Hund-Mensch Beziehung lassen leider keine standardisierten Ausbildungsmethoden zu. Jedes Fehl- oder Problemverhalten besteht ausschließlich aus Sicht des Menschen. Das “Speechless Dogtrainingsystem” (SDTS®) benötigt weder Sprache noch zusätzliche Hilfsmittel, sondern konditioniert den Hund mittels Körpersprache, Gestik, Mimik sowie mit Futter.

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Der praktische Nutzen der Ethologie

Pressemitteilung von: Hundewelten Deutschland / PR Agentur: DHW Gruppe

Hundetrainer AusbildungIn Ausbildungen zum Hundetrainer und in Seminaren für Hundehalter wird immer wieder auf die wichtige Bedeutung der Ethologie - also der vergleichenden Verhaltensforschung von Wild- und Haustieren - hingewiesen. Wie verhalten sich Wölfe oder verwilderte Hunde in ähnlichen Situationen, die wir bei unseren Haushunden kennen?

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Viele Experten glauben, dass in der Beschreibung des natürlichen Verhaltens von Wölfen der Schlüssel zur Lösung des Problemverhaltens von Hunden liegt. Hundehaltern und Trainern wird in Büchern und Seminaren zum Ausdrucksverhalten des Hundes bzw. des Wolfes vermittelt, dass eine Veränderung des hündischen Verhaltens nur möglich ist, wenn man die Zusammenhänge in der vermeintlich unberührten Natur kennt und diese dann auf das Zusammenleben mit dem Haushund überträgt.

Zunächst ist es wichtig festzustellen, dass sich ethologische Forschung mit dem Verhalten von Hunden oder anderen Caniden untereinander beschäftigt. Vergleichende Studien zum Verhalten des Hundes mit dem Sozialpartner Mensch aber fehlen. Es existieren Theorien zum Thema, diese werden allerdings von Forschern selbst in Frage gestellt, da eine rein subjektive und emotional geprägte Deutung von Hundeverhalten dem Menschen gegenüber nicht von der Hand zu weisen ist. Im Moment, in dem wir Hundeverhalten in der Interaktion mit Artgenossen beschreiben und dieses dann auf Mensch und Hund übertragen, laufen wir Gefahr, aus menschlich-emotionaler Sicht die Motivation des Hundes zu bewerten. Das ist ein Dilemma, welches den Nutzen vergleichender Studien von Caniden für die Umerziehung von Fehl- oder Problemverhalten von Haushunden zunichte macht.

In Lehrinhalten zum Tierpsychologen oder Hundetrainer wird immer wieder auf die Bedeutung dieser Zusammenhänge hingewiesen. Lehrmeinungen werden unreflektiert wiedergegeben, längst überholte Modelle und Theorien über das Lernen und Verhalten einfach kopiert, Hundeverhalten verkompliziert und falsch ausgelegt. In der Praxis wird versucht, die Kommunikation bzw. Körpersprache von Caniden untereinander zu imitieren, es wird unterworfen oder man versucht über Beschwichtigungssignale den Hund zu kontrollieren. Mit fatalen Folgen für alle beteiligten Menschen, die auf diese Art und Weise versuchen, Problemverhalten ihres Vierbeiners in den Griff zu bekommen, oft mit der Begründung, dass Hunde und Wölfe dies in einem Rudel ebenso machen.

Eine völlig falsche Annahme, denn in einem gewachsenen Rudel mit klarer Hierarchie stellt kein Rudelmitglied eine bestehende Ordnung in Frage. Beobachtungen an frei lebenden und gewachsenen Rudeln von Wölfen haben gezeigt, dass die Rangordnung nicht durch dominierende Gesten von ranghohen zu rangniederen Tieren festgelegt wird, sondern genau umgekehrt. Rangniedere Tiere reagieren im Kontakt mit Ranghohen immer mit aktiver oder passiver Unterwerfung, zeigen also von sich aus das Bestreben, die bestehende Ordnung nicht in Frage zu stellen. Die Meinung, der Hund warte nur auf einen günstigen Moment, um seinen Menschen zu dominieren, ist falsch, hält sich aber leider hartnäckig.

Ist ein Hund nun in der Lage, einen Menschen zu dominieren? Natürlich ist er das! Der Hundehalter ist aus Sicht des Hundes in erster Linie Sozialpartner und damit eingebunden in sein Bedürfnis nach geklärten Rangordnungs- und Ressourcenverhältnissen im Rudel.

Nun ist aber mit der Fähigkeit zu dominieren untrennbar eine zweite, dem Hund angeborene Verhaltensweise verbunden - die Bereitschaft zur Unterordnung. Das bedeutet aber, dass der Hund die Entscheidung zwischen Dominanz oder Unterordnung nicht alleine fällen kann, er benötigt hierzu den Sozialpartner Mensch. Hundehalter stehen oft vor dem Problem entscheiden zu müssen, welcher Trainer oder Therapeut die Qualifikation hat, den problemgeplagten Hund umzuerziehen. Auf der Suche nach einem seriösen Anbieter fallen meist Slogans wie „nach neuesten kynologischen Erkenntnissen“ oder „basierend auf ethologischer Forschung“. Auf den ersten Blick vermitteln diese Werbebotschaften den Eindruck von Professionalität, wissenschaftlicher Arbeit und Seriosität.

Wo aber sind die Erkenntnisse ethologischer Forschung und kynologischer Workshops, wenn am Hund mit Kopfhalfter, Rütteldose, Anti-Bellhalsband, Stachelwürger, Leinenruck, Anschreien, Wurfkette oder Ähnlichem gearbeitet wird? Muss man bei all der Vermenschlichung und Gefühlsduselei hier nicht eher von psychischer Misshandlung des Beutegreifers Hund sprechen?

Die Suche des Hundes nach biologisch sinnvollen Assoziationen
Für die Ethologie ist es wichtig, was ein Hund im Kontakt mit seinen Artgenossen tut, warum er das tut und was es beim Gegenüber auslöst. Das ist interessant, um Erkenntnisse über den eigenen Hund zu erlangen. Nun stehen wir aber Situationen gegenüber, in denen wir den Hund nicht unkontrolliert agieren lassen dürfen. Selbst wenn wir eine Antwort auf die Frage bekämen, warum der Hund das oder jenes tut, hilft uns das nicht einen Schritt weiter. In der reinen Beschreibung von Hundeverhalten oder - wie Experten es nennen - Verhaltensbeobachtung, ist die Problemlösung nicht enthalten.

Selbst wenn Sie feststellen, dass Ihr Hund unsicher oder sogar ängstlich ist, dass er die Wohnungstür, den Gartenzaun oder das Fenster gegenüber fremden Besuchern verteidigt, wird nicht etwa das eigene Verhalten in Frage gestellt, sondern sofort mit Ausreden gekontert. Es liegt an der schlechten Vergangenheit des Hundes, er kommt aus Spanien, aus dem Tierheim oder er wurde in der Welpenspielgruppe gebissen. Aber wie geht es weiter? Sie haben das Verhalten des Hundes beschrieben, auch die Erklärung dafür geliefert und doch ändert sich nichts.

Der Grund dafür ist einfach zu finden: weil Sie Ihren Hund mit seinem Problem alleine lassen und ihm Aufgaben übertragen, mit denen er hoffnungslos überfordert ist. Der einzige sinnvolle Ansatz, am Verhalten des Hundes etwas zu verändern, beginnt beim Menschen. Haben Sie sich eigentlich schon einmal die Frage gestellt, was der Hund will? WILL er wirklich an der Leine ziehen? WILL er bellen, beißen, Angst haben? Ist es nicht eher so, dass er das tun MUSS, weil Sie ihm diese Verantwortung nie abgenommen haben?

Möchten Sie mehr über den Beruf des Hundetherapeuten erfahren?
http://www.hundewelten.de/

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Ernährungsberater für Hunde im Heimstudium

Pressemitteilung von: Hundewelten Deutschland / PR Agentur: DHW Gruppe

Hilfe, mein Hund ist Veganer!Ein Heimstudium über neue wissenschaftliche Erkenntnisse und erschreckende Hintergrundinformationen zum Thema Hundeernährung!

Schon wieder ein Hunde-Ernährungsseminar mit neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen, Philosophien und schlauen Ratschlägen zur Ernährung und Fütterung des „besten Freundes“ des Menschen?

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Noch ein erhobener Zeigefinger und wieder einmal der eine Weg zu Gesundheit und Wohlbefinden Ihres Hundes? Nein, ich versichere ihnen, es handelt sich hier keineswegs um eine oberflächliche Betrachtung!

Das Seminarskript wird ihnen einen objektiven Blick hinter die Kulissen bieten. Ziel des Heimseminars ist es, gefährliches Halbwissen aufzudecken, die großen Versprechen der Futtermittel-Hersteller und Futtermittel-Verkäufer genauer unter die Lupe zu nehmen und die Inhaltsstoffe von Fertigfutter zu definieren.

Stellen sie sich zunächst bitte eine Frage: Nützt das gewählte Produkt ihrem Hund oder mehr dem Verkäufer? Wer profitiert von ihrer Investition in Trocken- oder Dosenfutter?

Ich werde ihnen nicht sagen, welches Hundefutter ein langes Hundeleben verspricht, ich werde ihnen keine Futtermarke oder Futtersorte empfehlen, noch werde ich ihre bisherige Fütterung bewerten.

Die Inhalte meiner Studien, Erfahrungen und Ergebnisse in Bezug auf die Fütterung des Raubtieres Hund soll sie befähigen, objektiv zu bewerten, wie ein Hund ernährt werden muss, was sein Organismus benötigt und was seine Körperfunktionen im Gegenzug beeinträchtigt.

Hunde sind vom Menschen abhängig und können nicht selbst entscheiden, was sie fressen, sie sind darauf angewiesen, dass der Besitzer die richtige Entscheidung bei der Wahl des Futters trifft. Da wir in einer Sozialgemeinschaft mit anderen Menschen und Tieren leben, können wir unseren Hunden nicht zugestehen, dass sie sich selbst versorgen. Das Kaninchen Ihres Nachbarn würde mir an dieser Stelle uneingeschränkt zustimmen…

Gerüchte rund um die Hundeernährung:

Der Proteingehalt darf nicht höher als 20% sein!
Seltsam, denn die Ursprungsnahrung “Beutetier” besteht in der Trockenmasse zu mindestens 80% aus Proteinen.

Alte Hunde benötigen weniger Proteine!
Gerade alte Hunde benötigen Proteine zum Zellerhalt.

Welpen benötigen für das Wachstum Calciumzusätze!
Höchst fahrlässig, denn zu viel Calcium verursacht Skelettschäden.

Rohes Fleisch überträgt Salmonellen und Bakterien!
Die Magensäure eines Hundes hat einen absolut niedrigen ph Wert und tötet so gut wie jede Bakterie ab!

Übergewichtige Hunde dürfen nur sehr wenig Fett aufnehmen!
Die Energiebilanz von übergewichtigen Hunden muss verändert werden. Kohlenhydrate: Dickmacher Nr. 1.

Der Hund ist kein Wolf und muss deshalb anders ernährt werden!
Natürlich ist er kein Wolf, aber gehört zur gleichen Gattung und ist was er ist: Raubtier und Beutegreifer!

Man muss täglich ausgewogen füttern, sonst gibt es Mangelerscheinungen!
Jeder zweite Hund und eigentlich jeder dritte Mensch müssten danach kurz vorm Tod stehen.

Hunde fressen nur soviel wie sie benötigen!
Leider nein, Geschmacksstoffe, künstliche Aromen und Zucker haben diesen Instinkt außer Kraft gesetzt.

Blut und Fleisch macht Hunde aggressiv!
Unsinn, dann dürfte ein Hund niemals selbst eine Wunde haben.

Das Füttern von Beutetieren fördert den Jagdtrieb!
Unsinn, er bekommt sein Futter von Ihnen und jagt es nicht selbst.

Hunde brauchen Obst, Getreide und Gemüse wegen der Vitamine!
Leider falsch, alle 13 wichtigen Vitamine sowie Mineralstoffe und Spurenelemente sind in Fleisch enthalten.

Wollen Sie mehr erfahren und Ihren Hund wirklich richtig und sinnvoll ernähren, dann buchen Sie unser Heimstudium.

jetzt Studienunterlagen anfordern.

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